Über das Projekt

In Kalembe, einem kleinen Dorf in der Demokratischen Republik Kongo in Afrika, ist 2016 eine Grund- und Berufsschule für Mädchen und junge Frauen eröffnet worden. Schon jetzt besuchen 140 Schülerinnen und 30 junge Mütter die “L’École St. Petronilla de Dubie” (Stand: April 2017).

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Die Schulkinder von Kalembe

Dieser Erfolg ist der Katholischen Kirchengemeinde in Wettringen St. Petronilla, der Kolpingsfamilie Wettringen und unzähligen Spenderinnen und Spendern zu verdanken. Die gesamte finanzielle Unterstützung der Mädchenschule kommt aus dem Hiärtken, in dem der kongolesische Pfarrer Dr. theol. Désiré seit fünf Jahren immer wieder zu Gast ist.

Im Kongo gehen viele Mädchen nicht zur Schule und bekommen in sehr jungem Alter selbst Kinder. Der Zugang zu Bildung hat deshalb eine lebensverändernde Bedeutung. Diese Zukunftsperspektive für die Mädchen von Kalembe so greifbar wie möglich zu machen, ist das Ziel des Wettringer Fördervereins Mädchenschule St. Petronilla in Kalembe.

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Der engagierte Vorstand des Fördervereins besteht aus (vordere Reihe, von links) Hedwig Schröder, Almuth Bauersachs, Maria Göcke und Ingrid Hermes,
(hintere Reihe, von links) Matthias Flothmann, Albert Janning, Albrecht Jungnitz und Engelbert Rauen (Stand: 2020)

Über den Ort

Kalembe liegt in Katanga, einer Provinz der Demokratischen Republik Kongo. Hauptort ist Lubumbashi, der Bischofssitz heißt Kasenga. Die Provinz hat reichlich Bodenschätze, zählt aber trotzdem zu den ärmsten Gegenden des Landes - wohl eine Folge kolonialer Ausbeutung. In dieser Provinz liegt ziemlich abseits - die Entfernung von Lubumbashi beträgt ca. 500 km - Kalembe, ein sehr armer Ort. Die Menschen dort leben von der Landwirtschaft, deren Erträge meistens gerade ausreichen, die Familie zu ernähren. Überschüsse für den Verkauf gibt es kaum.